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Newsarchiv


Pfahlgründung für Bahn-Unterwerk Duisburg

März 2011

 

Das Unterwerk Duisburg der Deutschen Bundesbahn wurde 1957 in Betrieb genommen. Bis Ende 2012 soll die komplette Erneuerung der Anlage an gleicher Stelle realisiert sein. Zur Aufrechterhaltung des Betriebes während der Arbeiten wird die Anlage im Rahmen mehrerer Bauabschnitte umgebaut. Im ersten und zweiten Bauabschnitt werden die Schaltanlagen erneuert, die auf CentrumPfählen tiefgegründet werden. Während dieser Maßnahmen darf die noch im Betrieb befindliche Teilanlage keinesfalls ausfallen, da sonst der öffentliche Schienenverkehr in Nordrhein-Westfalen erheblich beeinträchtigt würde. Der Abriss des Schaltergebäudes erfolgt schließlich im dritten und letzten Bauabschnitt.

Die Arbeiten des ersten Bauabschnitts starteten Ende September 2010. Die besondere Schwierigkeit bei diesem Gründungsprojekt  war, dass einige Pfähle unmittelbar neben den höchst empfindlichen, sich noch im Betrieb befindlichen Schaltanlagen eingebracht werden mussten.  Ein Ausfall der Anlagen hätte gravierende Folgen für den öffentlichen Schienenverkehr zur Folge. Durch die Wahl des richtigen Pfahlquerschnitts, die richtige Schlagfrequenz beim Rammen, eine exakt abgestimmte Anpassung der Fallhöhe und Rammenergie an die jeweiligen Bodenschichten und Randbebauung  konnten die Pfähle jedoch ohne die geringste Störung gerammt werden. Hier zeigte sich auch wieder einmal die Kompetenz des geschulten Personals und der Einsatz vom modernsten Rammgerät.

Als Ergebnis der Baugrunduntersuchung wurde festgestellt, dass bis in  15,5 Meter Tiefe heterogene Auffüllungen aus Bauschutt, Schlacke, Asche, Sand und Kies zu finden und die Schichten organoleptisch auffällig waren. Darunter fanden sich  zum Teil noch Sand und Kies, danach harter Tonstein.

Angesichts des kontaminierten Bodens wurden Pfähle mit 60°-Spitze verwendet, die eine Verschleppung von Schadstoffen in tiefere Schichten verhindern. Gerade bei kontaminiertem Baugrund bietet der CentrumPfahl gegenüber konventionellen Bohrpfahlsystemen den Vorteil, dass kein Bohrgut gefördert wird, das anschließend zeit- und kostenintensiv entsorgt werden muss.

Die Pfähle zeigten in punkto Tragfähigkeit ebenfalls hervorragende Ergebenisse. Mittels Probebelastung konnte eine Grenztragfähigkeit von über 3,5 MN nachgewiesen werden. Die Pfähle garantieren somit eine Sicherheit von η 4,0; gefordert gemäß DIN sind lediglich η2,0.

Auch hinsichtlich der vorgegebenen Bauzeit konnte die CentrumPfähle GmbH überzeugen. Veranschlagt waren 23 Arbeitstage, um die Gründungsarbeiten durchzuführen. Die insgesamt 2400 Meter Stahlbetonfertigpfahl in Einzellängen zwischen 15 und 18 Metern wurden innerhalb kürzester Zeit in nur 13 Arbeitstagen eingebracht und der erste Bauabschnitt in punkto Tiefgründung erfolgreich abgeschlossen.

Nicht nur unser Auftraggeber, die Elpro GmbH, war höchst zufrieden mit der Qualität der Ausführung und der Geschwindigkeit. Auch der Bauherr, die Deutsche Bahn Energie GmbH war mit der kostengünstigen und qualitativ hochwertigen Gründungslösung der CentrumPfähle GmbH überaus zufrieden.

Wir freuen uns auf den zweiten Bauabschnitt, der für Mitte 2011 geplant ist.

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CentrumPfähle GmbH auf der 31. Baugrundtagung 
November 2010

Auch in diesem Jahr ist die CentrumPfähle GmbH mit einem eigenen Messestand auf der Baugrundtagung dabei gewesen. Während der Fachausstellung hatten wir so die Möglichkeit, das gesamte Leistungsspektrum zu präsentieren.
Wir freuen uns über zwei erfolgreiche Messetage. Außerordentlich viele Besucher nutzten die Fachausstellung für einen Besuch der CentrumPfähle GmbH, zum persönlichen Erfahrungs- und Gedankenaustausch oder zum Kennenlernen der CentrumMitarbeiter.
Wir möchten die Gelegenheit ergreifen, uns bei den zahlreichen Besuchern unseres Standes für Ihr Interesse an unserem Unternehmen und die guten Gespräche zu bedanken und freuen uns schon auf die nächste Baugrundtagung 2012 in Mainz.


30 Tonnen-Kranbahn auf CentrumPfählen

September 2010

 

Nicht zuletzt durch das sichere und wirtschaftliche Pfahlsystem konnte die CentrumPfähle GmbH überzeugen und wurde mit der Tiefgründung einer 30 Tonnen-Kranbahn beauftragt. Der Bauherr, die Anlagenbau Sandersleben GmbH  mit Sitz in Sachsen-Anhalt, fertigt u. a. Komponenten für Sieb- und Brecheranlagen.  Die Kranbahn wird im Rahmen einer Produktionshallenerweiterung  in dem neuen Gebäude installiert.

Insgesamt 60 CentrumPfähle mit einem Querschnitt von 35 x 35 cm und einer Länge von 18 Metern werden die insgesamt 30 Einzelfundamente tragen, auf der die Kranbahn zukünftig fahren wird. Die Pfähle wurden mit einer Neigung von 10:1 eingebracht; jeweils zwei Pfähle bilden als Pfahlblock die Grundlage für jedes Einzelfundament.

Da es sich um eine Hallenerweiterung handelt, wurden die Pfähle mit einem sehr geringen Abstand zum Bestand gerammt. Auch während der wenige Meter entfernten Rammarbeiten konnte die laufende Produktion in der angrenzenden Halle  ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.  Ein im Bestandsgebäude platzierter hochempfindlicher Laserschneidautomat arbeitete ohne Beeinträchtigungen im 24-Stunden-Betrieb weiter.

Die Baugrunderkundung mittels Drucksondierungen ergab mäßig tragfähige oberflächennahe Sedimente sowie feste Bodenschichten und Weichschichten im Wechsel.  Bei einer ersten festen Bodenschicht in 4 bis 6 Metern Tiefe wurden Spitzendrücke über 50 MN/m² ermittelt; in 12 bis 13 Metern fand sich eine weitere feste Bodenschicht mit Spitzendrücken > 80 MN/m². Dieser Baugrund erforderte eine feine Steuerung beim Einbringen der Pfähle. Um die Fallhöhen des Hammers entsprechend der Bodenschichten exakt kontrollieren und steuern zu können, wurde eine moderne Hydraulikramme des Typs Junttan PM 26 eingesetzt.

Die schwierigen Bedingungen stellten zwar eine Herausforderung dar; die 60 Pfähle konnten jedoch aufgrund der professionellen Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und dem Planer unter Einhaltung diverser Vorgaben in nur fünf Tagen eingebracht werden. Die abschließende Ermittlung der Grenzlast nach Einbringen der Pfähle ergab ein hervorragendes Ergebnis mit über 3.000 KN.

Das Centrum Pfahlsystem zeichnet sich vor allem durch seine Transparenz, aber auch durch eine hohe Qualität, eine zügige Ausführung und durch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis aus.

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Pfahlgründung
für Forschungs- und Entwicklungszentrum

in Nordrhein-Westfalen

Juli 2010

 

Die Centrum Pfähle GmbH wurde mit der Tiefgründung für den

Neubau eines viergeschossigen Büro- und Verwaltungsgebäudes 

mit einer Grundfläche von 15 Meter Breite und 105 Meter Länge

beauftragt. Dies ist der erste Bauabschnitt von einem 

großen Bauvorhaben, in dessen Komplex später ein hochmodernes

Forschungs- und Entwicklungszentrum in NRW entsteht. Bauherr

ist einer der Weltmarktführer im Bereich der Anlagenherstellung für

die Halbleiterproduktion.

Das Gebäude wird in Skelettbauweise errichtet. Die hier auftretenden

sehr hohen Punktlasten werden über die Fundamentbalken

problemlos in die CentrumPfähle abgeleitet. Alle  CentrumPfähle

wurden für eine maximale Last von Vd < 1.770 kN ausgelegt und

sorgen für einen sicheren Stand.

Insgesamt 216 Pfähle tragen den Fundamentbalken des Gebäudes, das

in der höchsten deutschen Erdbebenzone, der Zone 3, errichtet

wird. Die durchgehend schlaff bewehrten CentrumPfähle bieten hierbei

eine sichere Lösung und weisen eine deutlich höhere Qualität

gegenüber unbewehrten Pfahlsystemen aus.

Baubegleitend wurden an dem angrenzenden Wohngebiet an

unterschiedlichen Messorten Erschütterungsmessungen durchgeführt.

Die dabei ermittelten Schwingungsgeschwindigkeiten lagen bei

<  1 mm/sec. und unterschritten somit deutlich die nach DIN 4150

Teil 3 zulässigen Werte von 5 mm/sec.

Im ersten Bauabschnitt wurden insgesamt 216 Pfähle gerammt. Um

die vom Bauherrn vorgegebene, sehr kurze Bauzeit zu realisieren,

müssen alle Gewerke schnellstens erbracht werden und übergangslos

ineinandergreifen. So wurden die Pfähle parallel zum Einbringen

gekappt und bauseits die Fundamente geschalt und betoniert.

Zwischen Pfahlrammung und Schalen der Fundamente lag zum Teil

nur ein Tag. Die Pfahlgründung wurde innerhalb kürzester Zeit - in

nur 8 Tagen - abgeschlossen. Zum Einsatz kam ein Rammgerät des

Typs Junttan PM 26/2.

 

Das Pfahlsystem der Centrum Pfähle GmbH zeichnet sich vor allem

durch seine Wirtschaftlichkeit, aber auch durch die zügige

Ausführung sowie die hohe Qualität und deren Sicherung aus.

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226 Pfähle für 15 Windkraftanlagen

Juni 2010

Bereits seit Jahren stehen diverse Windkraftanlagen an der windreichen Nordseeküste im Kronprinzenkoog in Dithmarschen und dienen zur Gewinnung erneuerbarer Energie. Die CentrumPfähle GmbH wurde für die Pfahlgründung von 15 Windkraftanlagen in diesem Gebiet beauftragt. Die neuen Anlagen der Typen REPower MM82 und MM92 sind für den Einsatz in Regionen mit mittleren und hohen Windgeschwindigkeiten optimal geeignet. Sie werden hier im Zuge eines Repowering-Projekts ältere Windkraftanlagen ersetzen.
Insgesamt werden die neuen WKA sicher auf 226 CentrumPfählen mit einem Querschnitt von 40 x 40 cm stehen. Die mit 24 bis 37 Metern langen Fertigteilpfähle bilden die Grundlage für die elf Kreis- bzw. vier Kreuzfundamente der Anlagen. Um diese Längen zu realisieren, kamen ausschließlich Kupplungspfähle zum Einsatz. Kupplungspfähle sind die Lösung bei Längen über 18 Meter. Die Kupplungen sind so konstruiert, dass sie die statischen Eigenschaften des Pfahls nicht beeinträchtigen. Dies bestätigt auch die bauaufsichtliche Zulassung - erteilt vom Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin. Darüber hinaus finden im Werk regelmäßige Eigenkontrollen statt und dokumentieren einen hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandard.
Für die Ausführung wurden zwei Rammgeräte der Typen Hitachi HTC-180 und Junttan PM 26 parallel eingesetzt. Es wurden durchschnittlich 33 lfdm Pfahl pro Stunde und Rammgerät in den Baugrund gerammt. Dadurch konnten die Rammarbeiten innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen und die vorgegebene Bauzeit deutlich unterschritten werden.

Das Pfahlsystem der CentrumPfähle GmbH zeichnet sich vor allem durch seine Wirtschaftlichkeit, durch die zuverlässige und zügige Ausführung sowie die hohe Qualität und deren Sicherung aus.

 

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CentrumPfähle GmbH in der Bautechnik 05/2010
Mai 2010

In der Mai-Ausgabe der Bautechnik wurde über die Tiefgründung von zwei Windenergieanlagen in Hamburg Altenwerder berichtet. Beide Anlagen stehen auf Centrum Fertigteilpfählen.

Der komplette Bericht kann hier heruntergeladen werden.

PR_Bautechnik_05_2010.pdf


Typenstatik für den CentrumPfahl für weitere fünf Jahre verlängert
Mai 2010

Der über Jahre bewährte, offizielle Prüfbericht zur Typenprüfung der Centrum-Stahlbetonfertigpfähle in statischer Hinsicht ist für weitere fünf Jahre verlängert worden.
Zusammengefasst in einem kompakten Heft bildet dieser Bericht die Grundlage, die Planern und Architekten einfach anzuwendende Bemessungshilfen zur Verfügung stellt. Anhand von Bemessungstafeln, Darstellungen und Berechnungen können Nachweise der inneren Tragfähigkeit leicht geführt werden. Grundlage hierfür sind die DIN 1045-1 (07.2001) und die DIN 4026 (08.1975).
Zusammen mit der kontinuierlich überwachten Herstellung jedes einzelnen Pfahls bildet die Typenstatik so einen Teil der lückenlosen Dokumentation der Centrum-Pfähle.
Ein weiterer deutlicher Vorteil bietet dieser Bericht dem Prüfstatiker: der Prüfaufwand wird deutlich vereinfacht und somit verringert.


Kombinierte Pfahl-Plattengründung mit CentrumPfählen
April 2010

Eine Kombinierte Pfahl-Plattengründung (KPP) mit Fertigteilpfählen ermöglicht auf Grund besonderer Eigenschaften des Fertigpfahls hochqualitative, wirtschaftliche und vor allem Bauzeit sparende Gründungslösungen. Bei diesem Gründungskonzept handelt es sich um ein Verfahren, bei dem sich die Lastabtragung auf drei Elemente verteilt: Pfahl, Fundamentplatte und Baugrund.
Beim Neubau eines sechsgeschossigen Gebäudes eines Logistikunternehmens wurde eine solche KPP realisiert. Ein Bericht über dieses Bauvorhaben wurde in der April-Ausgabe der Bautechnik veröffentlicht. Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

Bautechnik_04_Bericht.pdf


650  Pfähle  für  den  Airbus  A350XWB
Februar 2010

Die Centrum Pfähle GmbH wurde ein weiteres Mal mit der Tiefgründung einer Halle auf dem Airbusgelände "Mühlenberger Sand" (vormals "Mühlenberger Loch") beauftragt. Die Pfahlgründungen für die Hallenerweiterung, in der später Segmente des Airbus A350XWB gefertigt werden sollen, begannen im November 2009.
Seitens des Bauherrn, der Airbus Operations GmbH, wurden zwei zwingende Auflagen definiert:
Zum einen mussten effektive Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden. Hierfür wurden zwei Rammen der Typen Junttan PM 26/1 und Hitachi HTC-180 eingesetzt - jeweils ausgerüstet mit Schallschutzhaube.
Zum anderen mussten sowohl im Vorwege als auch während der Rammarbeiten dauerüberwachte Schwingungsmessungen vorgenommen werden, da am Bestand gerammt wurde. Einige Pfähle für die Hallenerweiterung mussten sogar mit lediglich 80 cm Abstand vom Bestand eingebracht werden. Während der Proberammung wurde ein Schwingweg von  < 0,04 gemessen; die Aufzeichnungen während der Rammarbeiten ergaben Spitzenwerte von lediglich 0,07 mm.
So konnten Mitte Februar 2010 die Gründungsarbeiten unter Einhaltung aller Vorgaben und zur Zufriedenheit aller Beteiligten erfolgreich abgeschlossen werden.

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Neue Niederlassungen in München und Leipzig
August 2009 

In Übereinstimmung mit der strategischen Planung hat Centrum Pfähle GmbH zum 1. Juli zwei weitere Niederlassungen eröffnet. Neben den bereits etablierten Standorten Hamburg, Karlsruhe und Oberhausen sind wir jetzt auch mit eigenen Vertriebsbüros in München und Leipzig präsent.
Die beiden neuen Niederlassungen ermöglichen uns auch im süd- und ostdeutschen Raum eine noch bessere Nähe zum Markt und zum Auftraggeber - wichtige Voraussetzungen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Als Vertriebsleiter und für den Aufbau des neuen Büros in München konnten wir
Thomas Sanders gewinnen. Herr Sanders ist Diplom-Ingenieur. Durch seine Tätigkeiten bei nationalen und internationalen Unternehmen und seine jahrelange Erfahrung im Spezialtiefbau gilt er in der Branche als kompetenter und fairer Partner.
Die Vertriebsleitung und den Aufbau des Büros in Leipzig übernimmt Björn Adam. Herr Adam ist Diplom-Ingenieur und bringt durch seine Tätigkeit u. a. bei dem Großprojekt Citytunnel Leipzig fundierte Erfahrungen sowohl in der Praxis als auch in der Planung, Logistik und Koordinierung im Erd-, Straßen- und Spezialtiefbau mit.
Wir freuen uns, zwei neue engagierte Mitarbeiter gewonnen zu haben, um unsere Vertriebsaktivitäten auch im süd- bzw. ostdeutschen Raum zu verstärken.

Niederlassung München
Kronstadter Straße 4
81677 München
Fon: (089) 20 80 26 511
Fax: (089) 20 80 26 600

Niederlassung Leipzig
Klostergasse 5
04109 Leipzig
Fon: (0341) 46 26 26 232
Fax: (0341) 46 26 26 233

 


Weit mehr als nur DIN oder EN...
3. April 2009

...bei der Dokumentation der Centrum Pfähle durch den Pilelogger.

Der Pilelogger ist ein in den Centrum-Rammgeräten installiertes System, das alle technischen Daten von jedem Pfahl lückenlos aufzeichnet und dokumentiert. Aktuell wird dieses System für die in Deutschland geltenden Normen adaptiert. Die Adaptions- und Testphase erfolgt bei den unterschiedlichsten Bauvorhaben.
Als einen Partner für die Testphase konnten wir die Enercon GmbH gewinnen, dem Marktführer im Bereich Windenergie in Deutschland. Die Enercon GmbH stellt höchste Ansprüche an Qualität, Sicherheit und Dokumentation bei der Tiefengründung der Fundament ihrer Windkraftanlagen. Mit dem Testeinsatz des Pileloggers beim gerade erfolgreich abgeschlossenen Bauvorhaben Windpark Petjenburg in der Nähe von Emden konnte CentrumPfähle diese Anforderung übertreffen.
Die Aufzeichnung der technischen Daten erfolgt automatisch durch die direkt an der Ramme montierten Instrumente. Mit Hilfe der installierten Software können die Rammarbeiten in Echtzeit verfolgt werden - durch den Bauleiter vor Ort. Aber auch ein Zugriff Dritter auf die Daten in Echtzeit ist möglich - z. B. von einem externen Büroarbeitsplatz. Diese Option bietet eine größtmögliche Sicherheit zu jedem Zeitpunkt der Rammarbeiten.
Eine jederzeit aktuelle Aufbereitung der Daten ist möglich. Der Auftraggeber erhält, sofern gewünscht, von jedem Pfahl einen großen Rammbericht und die dazugehörige grafische Darstellung mit exakten Herstelldaten von dem ersten bis zum letzten Meter.
Mit diesem innovativen System, das von unserem Mutterkonzern Per Aarsleff A/S entwickelt wurde, setzt CentrumPfähle als einziger Anbieter dieser Technologie neueste Maßstäbe in Qualitätssicherung und Nachvollziehbarkeit im Bereich Pfahlgründungen.
Ein Muster-Rammbericht können Sie hier als pdf herunterladen...

Muster_Rammbericht_download.pdf


1120 Pfähle für Neubau der REpower System AG
16. Juni 2008

CentrumPfähle wurde von der Firma Goldbeck Nord für die Pfahlgründung einer Montagehalle für die Rotorblattfertigung von Windenergieanlagen sowie einem dazugehörigen Bürogebäude in Bremerhaven beauftragt. Bei den Bauwerken für die REpower System AG handelt es sich um Montagehallen mit Längen von ca. 215 m bzw. 450 m und einer Breite von jeweils ca. 30 m. Das zweigeschossige Bürogebäude hat eine Länge von ca. 120 m und eine Breite von 14 m.
Rund 1220 Kupplungspfähle mit Längen bis zu 21 m bilden das Fundament für die hochbelastete Sohlplatte der Gebäude. Mit drei Rammgeräten wurden täglich jeweils rund 40 lfdm in der Stunde in den Baugrund gerammt. So konnten die Rammarbeiten innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen werden. Das Pfahlsystem der CentrumPfähle GmbH zeichnet sich vor allem durch seine Wirtschaftlichkeit, aber auch durch die zügige Ausführung sowie die hohe Qualität und deren Sicherung aus.


Thermische Restabfallbehandlungsanlage in Bitterfeld
3. April 2008

Die CentrumPfähle GmbH wurde von der P-D-Industries GmbH mit der Pfahlgründung des Neubaus einer thermischen Restabfallbehandlungs-anlage im Chemiepark Bitterfeld beauftragt.

Im ersten Bauabschnitt wurden innerhalb eines Monats rund 574 Stahlbetonpfähle gerammt – zeitweilig waren dafür sogar zwei Rammgeräte im Einsatz. Der zweite Bauabschnitt wird im Mai 2008 beginnen. 


Pfahlgründung für leistungsstärkstes Kraftwerk Europas
10. März 2008

Die CentrumPfähle GmbH wurde von der „ARGE Kraftwerk Datteln" mit der Pfahlgründung für das Steinkohlekraftwerk im westfälischen Datteln beauftragt. Der Baubeginn für die mit einer Leistung von 1100 Megawatt größte Monoblockanlage Europas war im Frühjahr 2007. Die Pfahlgründungen der insgesamt ca. 800 Pfähle begannen im Dezember letzten Jahres. Für das neue Kraftwerk, welches das erste einer neuen Generation von Kraftwerken sein soll, wird ein Wirkungsgrad von über 46% angestrebt. Dieser Wirkungsgrad liegt etwa acht Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wirkungsgrad deutscher Steinkohlekraftwerke. Geplant ist, das neue Kraftwerk in Datteln als Ersatzanlage für die veralteten Kraftwerke in Datteln, Herne und Gelsenkirchen, die bis spätestens 2015 vom Netz genommen werden sollen, einzusetzen. Laut E.ON soll die Anlage bis 2011 ihren kommerziellen Betrieb aufnehmen.




(Quelle: www.eon-kraftwerke.com) 

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